Phönix aus der Asche

Als geteilte Stadt war Berlin nur für die DDR eine wichtige Verkehrsdrehscheibe. Nach dem Mauerfall sollte sie wieder insgesamt eine zentrale Bedeutung erlangen. Viele Projekte dafür wurden in den Jahren 1990/91 angestoßen und zum Teil bereits verwirklicht.
Freudige Stimmung in Berlin: Am 24. Juli 1990 unternimmt der IC „Max Liebermann“ seine Einweihungsfahrt nach Hamburg. Im Bahnhof Zoologischer Garten geben führende Vertreter von Politik und Bahn symbolisch den Abfahrtsauftrag. © Ingrid Migura
Die Mauer stand noch in Berlin, da berieten Fachleute des Verkehrswesens intern und öffentlich, wie der Eisenbahnverkehr künftig zu organisieren sei, wie man der alten Reichshauptstadt nach der Grenzöffnung zum Wiederauferstehen als Eisenbahn-Metropole verhelfen könne.

Zu dieser Zeit bestand eine einzige Schienenverbindung zwischen Ost- und West-Berlin über den Bahnhof Friedrichstraße, wiesen die Zufahrtstrecke zum Beispiel infolge der Alkalischäden an den Betonschwellen schwere Mängel auf, waren die Strecken von Berlin in die Bundesrepublik nicht elektrifiziert.

Gesetze, Planungen, Projekte
Am 20. Juni 1991 beschloss der Bundestag, seinen Sitz und nach einer Übergangszeit den der Regierung vom Rhein an die Spree zu verlegen. Mit dem Berlin-Bonn-Gesetz, das die Grundsätze für den Umzug bestimmte, wurde zumindest in der Exekutive die Einheit Deutschlands vollzogen.

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