Die erste Einheitslok

Im Sommer 1991 war der EC 100 Brig – Dortmund auf dem Laufweg bis Basel die Starleistung im Umlaufplan der Ae 6/6. Samstags bestand der Zug aus 14 Wagen und die alten Gotthardloks konnten auf der Lötschberg-Südrampe bei bis zu 27 Promille Steigung...

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 schieden die berühmten Gotthard-Elloks der Serie Ae 6/6 aus dem Plandienst der Schweizerischen Bundesbahnen aus. Doch es gab ein Comeback: Im März 2013 wurden fünf Exemplare der ersten schweizerischen Universallok reaktiviert. weiter >

Das Jahr der "Mobilmachung"

Im Mai 1939 verlässt ein Truppentransportzug den Bahnhof Kitzingen. In ähnlicher Form beförderte die Reichsbahn ab Juni Verbände für den Angriff auf Polen Richtung Reichsgrenze – getarnt als Manöver, Teil eines Reichsparteitags bzw. der Feiern zu „...

Seit Januar 1939 arbeitete die Wehrmacht Aufmarschpläne für den Angriffskrieg aus. Nachdem die „Resttschechei“ im März 1939 ohne Kampfhandlungen eingenommen worden war, konzentrierten sich die Vorbereitungen auf Polen. Der Reichsbahn kam dabei von Beginn an eine wichtige Rolle zu. weiter >

Der Berühmteste von allen

Am 15. Mai 1933 rollt der erste elektrische Zug auf der Wannseebahn. Es ist – wenn auch modifiziert – ein „Stadtbahner“; den wird man hier rund sechs Jahrzehnte lang sehen. Foto: Slg. Dr. Alfred Gottwaldt

Für Generationen von Reisenden war die kantige Stirnfront der „Stadtbahner“ das Gesicht der S-Bahn schlechthin. Ende 1997 quittierte der letzte Triebzug der Baureihe 275 den Plandienst. weiter >

Berliner S-Bahn ab 1990

Im geteilten Berlin führten die S-Bahn-Netze von Ost und West nur im Bahnhof Friedrichstraße zusammen – streng bewacht und mit Fahrzeugaustausch allein als Dienstfahrt. Im Juli 1992 liegt das lange zurück; Friedrichstraße ist eine freundliche..

Streckeneröffnungen, Kooperationen, neue Fahrzeuge: Nach der Wiedervereinigung Deutschlands nahm die Berliner S-Bahn einen faszinierenden Weg und wurde zum modernen Verkehrsmittel der Millionenstadt. Aber nach dem Jahr 2000 wendete sich das Blatt; die Krise begann.
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Mehr Vernetzung

DR-Ellok 243 302 eröffnet mit einem Sonderzug am 28. September 1991 die Neubaustrecke von Sonneberg nach Neustadt b. Coburg. Fast 40 Jahre lang fuhr hier kein Zug. Foto: Volker Emersleben

Nur noch neun Bahnstrecken waren bei der Öffnung der DDR-Grenze zwischen Reichsbahn und Bundesbahn in Betrieb. Umgehend gingen beide Bahnverwaltungen daran, die Verbindungen zu verbessern; der Beginn für umfangreiche Neubau- und Ausbaumaßnahmen. weiter >

Hybrid-Desiro der Westfrankenbahn

Die Farbe ist Programm: Der (teilweise) grün lackierte Hybrid-Desiro der DB soll Energie und Ressourcen sparen und damit die Umwelt schonen. Hier als Ausstellungsstück auf der InnoTrans

Seit Fahrplanwechsel im Dezember können Fahrgäste auf der Westfrankenbahn von Aschaffenburg nach Miltenberg ein neues Fahrgefühl erleben. Die Strecke dient als Testlabor für den Hybridantrieb, eingebaut in einen Desiro. weiter >

Der "Apfelsinenzug": Der Städteexpress der DR

Mit der orange-weißen Farbgebung fielen die Städteexpress-Züge im täglichen Reichsbahn-Zugbetrieb durchaus auf. Im Juli 1983 rauscht eine Diesellok 132 mit einem solchen Zug bei Dillstädt in Thüringen heran

Etwas unerwartet kam die DR 1976 in den Besitz moderner Reisezugwagen. Diese verwendete sie für einen neuen, höherwertigen Reisezug: den Städteexpress. Er verband die Bezirksstädte mit (Ost-)Berlin

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Phönix aus der Asche

Freudige Stimmung in Berlin: Am 24. Juli 1990 unternimmt der IC „Max Liebermann“ seine Einweihungsfahrt nach Hamburg. Im Bahnhof Zoologischer Garten geben führende Vertreter von Politik und Bahn symbolisch den Abfahrtsauftrag.

Als geteilte Stadt war Berlin nur für die DDR eine wichtige Verkehrsdrehscheibe. Nach dem Mauerfall sollte sie wieder insgesamt eine zentrale Bedeutung erlangen. Viele Projekte dafür wurden in den Jahren 1990/91 angestoßen und zum Teil bereits verwirklicht. weiter >