Mit Strom zum Dom: Die linke Rheinstrecke wird elektrifiziert

Seiten

Erst damit kommen die Vorzüge des elektrischen Betriebes auch voll zur Geltung, denn nun können allein 14 F-Züge mit bis zu 140 km/h ganz oder zumindest überwiegend elektrisch gefahren werden. Und es sind von Elloks durchgängig befahrene Langstrecken von 700 bis 1.000 Kilometern möglich: von Basel, Salzburg oder Passau bis nach Dortmund.

Die durchschnittlichen Laufleistungen der in diesen Diensten eingesetzten E 10 erhöhen sich damit auf etwa 1.100 Kilometer pro Tag mit einzelnen Tagesspitzenleistungen von bis zu 1.500 Kilometern. Doch noch ist die Elektrifizierung am Rhein ein »halbes Werk«. Die Bundesbahn vollendet es mit der Umstellung der vornehmlich von schweren Güterzügen belegten rechten Rheinstrecke Köln – Wiesbaden – Frankfurt auf elektrischen Betrieb. Das ist im Februar/Mai 1962 abgeschlossen.

Damit besteht ein viergleisiges leistungsfähiges elektrisches Bahnnetz zwischen der Ruhr und dem Süden der Republik. Für vier Jahrzehnte wird es auf dieser so bedeutenden Route nichts anderes geben.    

Oliver Strüber

Ein Artikel aus BAHN EXTRA 06/10

Seiten

Weitere Themen aus dieser Rubrik

Das große Bahn Extra-Winter-Gewinnspiel

Nehmen Sie jetzt am großen Eisenbahn-Magazin Winter-Gewinnspiel teil und gewinnen Sie tolle Preise! Das Mitmachen ist kinderleicht: Wählen Sie aus 24 Preisen Ihren... weiter

Allegra

Falls Sie nicht aus Graubünden kommen – wundern Sie sich nicht. „Allegra“ ist eine übliche rätoromanische Begrüßung, eine Form von „Freue Dich“, und die Rhätische Bahn... weiter

Schnelltriebwagen: Von den Reichsbahn-SVT bis zum Bundesbahn-403

Wenn Sie das nächste Mal an den Bahnhof Berlin-Lichtenberg kommen, sollten Sie es nicht versäumen, über die Bahnsteige hinweg einen Blick auf eines der seitlichen... weiter